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Fürstliche Witwen und Witwensitze in Schleswig-Holstein

Das Schloss vor Husum bildete als Witwensitz einst einen kulturellen Mittelpunkt (Foto: Thomas Steensen)

Das Schloss vor Husum bildete als Witwensitz einst einen kulturellen Mittelpunkt (Foto: Thomas Steensen)

HUSUM. Witwensitze waren keine bloßen Alterssitze für Fürstinnen nach dem Tod ihres Mannes: Sie haben die Kulturlandschaft entscheidend geprägt. Um die Bedeutung der Residenzen und der sie bewohnenden Witwen für ihre Umgebung geht es bei der Tagung „Fürstliche Witwen und Witwensitze in Schleswig-Holstein“ am 24. März 2017 von 10 bis 18 Uhr im Rittersaal des Schlosses vor Husum. Prof. Dr. Oliver Auge und Prof. Dr. Thomas Steensen begrüßen als Tagungsleiter und führen in das Thema ein. Dann stellen Wissenschaftler aus Kiel, Plön, Eutin und Aarhus ihre Forschungen vor. Dabei geht es einerseits um einzelne Standorte der der Witwensitze in Husum, Kiel und Sonderburg, sowie andererseits im größeren Maßstab um die Witwen und Witwensitze der Plöner Herzöge, der Eutiner Fürstbischöfe und der Herzöge von Sachsen-Lauenburg. Nach der Mittagspause führt Dr. Ulf von Hielmcrone durch das Schloss vor Husum. Am Abend wird Albert Panten um 19.30 Uhr einen Vortrag zu den „Witwen im Schloss vor Husum und ihren Untertanen“ halten.

Veranstalter der Tagung ist die Abteilung für Regionalgeschichte am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in Zusammenarbeit mit dem Nordfriisk Instituut. Der Unkostenbeitrag für die Tagung beträgt 15 Euro, für den alleinigen Besuch des Abendvortrags 5 Euro. Studierende haben freien Eintritt. Für die Teilnahme an der Tagung wird um Anmeldung bis zum 19. März 2017 im Sekretariat der Abteilung für Regionalgeschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gebeten. Tel.: 0431-8803199, Email: sekretariatrg@histosem.uni-kiel.de

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