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Limes Saxoniae

limes_saxDer Siedlungsraum der ethnischen Gruppen wurde spätestens seit dem frühen 9.Jahrhundert durch Grenzen markiert. Im Norden war es das Danewerk. Es trennte das Gebiet der Dänen von dem der Sachsen. Die östliche Grenze zwischen dem Einflußbereich der Sachsen und den seit dem 7. Jahrhundert durch Abodriten besiedelten slawischen Gebiete Wagrien und Polabien war der sogenannte „Limes Saxoniae“. Er wurde nach dem Vorstoß der Franken in das sächsische Gebiet ab 810 zum Schutz gegen die Slawen angelegt. Er folgte den natürlichen Gegebenheiten wie Flußläufen und sumpfigen Niederungen und war zum Teil durch Burgen gesichert. Nach einer Chronik , die um 1070 von dem Geschichtsschreiber Adam von Bremen verfaßt wurde, läßt sich der Verlauf vermuten. Die Grenzlinie nahm danach bei Boizenburg an der Elbe im Süden ihren Ausgang, folgte der Delvenau, dann der Trave und schließlich der Schwentine, die in die Kieler Förde mündet.

-ju- (0701)

Quelle: SHG/SHLEX

Bildquelle: Geschichte Schleswig-Holsteins, herausgegeben von Ulrich Lange