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Schubkarre

Die Illustration von Alexander Eckener (1870 bis 1944) gibt einen guten Eindruck vom Einsatz der Schubkarre beim Deichbau

Die Illustration von Alexander Eckener (1870 bis 1944) gibt einen guten Eindruck vom Einsatz der Schubkarre beim Deichbau

1610 begann mit den Deichbau im Sieversflether Koog auf Eiderstedt eine technische Revolution. Der neue Generaldeichgraf des Gottorfer Herzogs, Johann Claussen Rollwagen, brachte aus seiner niederländischen Heimat die Schubkarre an die Westküste. War es bis dahin äußert aufwendig, durch die meist aufgeweichte Marsch den für den Deichbau notwendigen Klei mit Tragen (Bören – Bahren) oder Fuhrwerken (Störtkarr – Störzen) zur Deichbaustelle zu bringen, reichten für die einrädrigen Karren schmale Bohlenwege, um die enormen Erdmassen – für die damalige Zeit – effizient zur Deichbaustelle zu transportieren.

-ju- (0702)

Quelle: Peter Wieland, Küstenfibel, Heide, 1990, Boyens & Co

Bildquelle: Zeichnung von Alexander Eckener aus: Theodor Storm, Der Schimmelreiter, Hamburg, 1977, Hans Christians Verlag, ISBN 3-7672-00517-3