Danewerk |
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| Das Danewerk (altdänisch: danæwirchi) war
die südliche Grenzbefestigung des dänischen Reiches, die zwischen dem 7. und dem 12.
Jahrhundert in mehreren Phasen als gestaffeltes System von Langwällen angelegt wurde. Es
nutze den nur sieben Kilometer breiten Tieflandpaß zwischen den ehemals unpassierbaren
Niederungen von Eider und Trenne im Westen sowie der Schlei im Osten, um Dänemark vor
Angriffen aus dem Süden zu schützen. Die Endphase bestand im Bau der sogenannten
Waldemarsmauer von cirka 1160/80. Die Anlage war 30 Meter breit, sechs Meter hoch und an
ihrer Front mit Ziegelsteinen verstärkt. Auf der Mauer lief ein hölzerner Wehrgang. Wie
oft die Anlagen des Danewerks zwischen dem 7. und dem 12. Jahrhundert umgebaut wurden, ist
nicht sicher. Man geht von mehr als einem halben Dutzend Bauphasen aus. Das Verteidigungswerk sicherte auch die Kontrolle über den
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| Als Holstein nach
1201 Reichsteil Waldemars II. wurde, verlor das Danewerk seine Funktion. Seit dem 13.
Jahrhundert verfiel es. 1851 wurde das Danewerk vom dänischen König Friedrich VII. unter
Schutz gestellt, was die Militärs nicht gehindert hat, die Anlage 1861 bis 1864 zur
schanzenbewehrten Feldstellung auszubauen ( Quellen: "Das Danewerk", Joachim Reichstein, SH Kultur-Journal 2,
Verlag Möller, Rendsburg, 1986; Wikinger Museum Haithabu;
SHLEX |
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Rekonstruktion der Waldemarsmauer