Döschdamper |
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| Döschdamper ist der plattdeutsche Begriff
für eine fahrbare Dampfmaschine. Sie wurden seit Ende des 19. Jahrhunderts eingesetzt.
Die Dampfmaschinen trieben über Transmissionsriemen Dreschkästen (daher
"Dreschdampfer"), Schnitzelwerke und Häcksler an. Sie waren meist im Besitz von
Lohnunternehmern. Döschdamper gab es sowohl als Dampfmaschinen auf Rädern, die von
Pferdegespannen gezogen wurden, wie auch als Lokomobile, also selbstfahrend (z.B. baute
"Lanz" schon vor dem ersten Weltkrieg Lokomobilen). Weil sie oft zu schwer für
den Einsatz auf dem Feld waren, arbeiteten sie überwiegend auf den Hofstellen. Pro
Maschine wurde je Kampagne zwölf bis 18 Arbeitskräfte eingesetzt. Das waren überwiegend
sogenannte Quellen: Wolf Könenkamp, SH Landwirtschaftsmuseum Meldorf,
SHLEX |

Döschdamper treibt Dreschkasten, Gut Saxdorf um 1930