Friesenwall |
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![]() Die Arbeiten am einem Panzergraben des „Friesenwalls“ hat der KZ-Häftling H.P. Sørensen mit dieser Zeichnung festgehalten |
Nach der alliierten Invasion
in der Normandie am 6.Juni1944 („D-Day“) gab Adolf Hitler am 28.August 1944
den Befehl, die Wattenmeerküste von der Niederländischen Grenze bis nach
Jütland zu befestigen. Der sogenannte „Friesenwall“ sollte durch
Riegelstellungen parallel zur deutsch-dänischen Grenze ergänzt werden. Für
den Friesenwall entstanden Panzergräben von fünf Meter Breite und vier Meter
Tiefe, sowie zum Teil gebunkerte Stellungen. Neben Wehrmacht,
Reichsarbeitsdienst, Freiwilligen und Dienstverpflichteten wurden zwischen
September 1944 und Februar 1945 allein in Nordfriesland über 16.000
Kriegsgefangene sowie 4.000 Häftlinge aus den
rgsh (0201/0804) Quelle: Klaus-Joachim Lorenzen-Schmidt und Ortwin Pelc (Hrsg.), Schleswig-Holstein Lexikon, Neumünster, 2000, Wachholtz Verlag, ISBN 3-529-02441-4, Zum Lesen empfohlen Bildquelle: KZ-Denkstätte Ladelund, Zeichnung des Häftlings H.P. Sørensen |