Schleswig-Holstein von A bis Z

Haithabu

Haithabu war nach der Überlieferung im 9. und 10. Jahrhundert einer der wichtigsten Siedlungsplätze im nördlichen Europa. Gegenüber des heutigen pfeil.gif (852 Byte) Schleswig am inneren Ende der Schlei (pfeil.gif (852 Byte) Förde) gelegen, nur einen halben Tagesmarsch entfernt von den zur Nordsee führenden Flüssen Treene und Eider entwickelte sich ein Handels- und Handwerkerort mit wahrscheinlich rund 1.000 Einwohnern. Zahlreiche Funde von am Orte gefertigten Gegenständen und Importwaren lassen auf eine rege Produktions- und Handelstätigkeit schließen. Die untersuchten Gräber lassen eine aus Dänen, Sachsen, Friesen und Slawen zusammengesetzte Gemeinde vermuten. Haithabu war befestigt und in das pfeil.gif (852 Byte) Danewerk integriert, sein Hafen in der Schlei wahrscheinlich durch Sperren geschützt, wie jüngste geophysikalische Forschungen vermuten lassen. Haithabu war vom 8. bis zum 11. Jahrhundert besiedelt. In der Endzeit war die Siedlung schon mit dem sich nördlich entwickelnden Schleswig verzahnt. Tipp: Wikinger Museum Haithabu im WWW:  www.schloss-gottorf.de/haithabu/frameset.htm

Quelle: SHLEX
Bildquelle: mit Genehmigung des Wikinger Museum Haithabu; Zeichnung Reinhard Kühn Archäologisches Landesmuseum CAU

haithabu.jpg (90543 Byte)
So könnte Haithabu ausgesehen haben

Seitenanfang