Höfesterben |
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| Nach dem Zweiten Weltkrieg erreichte die
Zahl der Landstellen (Höfe) 1949 mit über 54.000 in Schleswig-Holstein ihren
Höchststand. Im Zuge des Strukturwandels in der Landwirtschaft begann besonders ab 1960
das "Höfesterben", wie es der Bauernverband nennt. Das statistische Jahrbuch
2000 nennt für 1999 noch eine Zahl von gut 20 000 sogenannten
"Vollerwerbsbetrieben". Obwohl Schleswig-Holstein im Gegensatz zu vielen Bereich
in Süddeutschland mit Familienbetrieben mit durchschnittlich mehr als 50 Hektar über
eine leistungsfähige Struktur verfügt, ist ein Ende des Höfesterbens noch nicht
absehbar. Der Anteil der landwirtschaftlichen Nutzflächen nimmt dabei zur Zeit kaum ab.
Von den 1,57 Millionen Hektar Landesfläche werden, 1,15 Millionen agrarisch genutzt. Quelle: SHLEX/Statistisches Landesamt |