
Abbau des Idstedt-Löwen am 28. 2. 1864 |
Auf den Tag zwölf Jahre nach der
Niederlage der schleswig-holsteinischen Truppen gegen Dänemark bei Idstedt enthüllten
nationalbewußte Dänen auf dem Flensburger Friedhof St. Marien (heute: Alter Friedhof) am
25.7.1862 den von H. W. Bissen geschaffenen monumentalen Idstedt-Löwen, zur Erinnerung an
die dänischen Gefallenen. Das von deutschen Bewohnern als Provokation empfundene Denkmal
wurde 1864 nach dem Sieg im Deutsch-Dänischen Krieg von seinem Sockel entfernt. Nach der
Anexxion der Herzogtümer durch Preußen 1867 wurde er als Kriegstrophäe nach Berlin
gebracht, wo er zuerst im Zeughausmuseum und ab 1878 auf dem Gelände der
Hauptkadettenanstalt Lichterfelde aufgestellt wurde. 1945 wurde das dänische
Nationaldenkmal auf Initiative des dänischen Journalisten H. V. Ringstedt durch die
amerikanische Besatzungsmacht nach Kopenhagen transportiert, wo es bis heute auf einem
provisorischem Sockel im Hof des Zeughausmuseums steht. Über die Rückkehr des
Idstedt-Löwen nach Flensburg wird bis heute diskutiert.Quelle:
SHLEX
Bildquelle: Museum für Hamburgische Geschichte |