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Im 17. und 18.Jahrhundert entstand eine
Schicht von Menschen, die weder Land noch Wohnraum besaßen. Sie mußten Wohnraum mieten.
Aus dem mittelniederdeutschen "Insate" (Einsasse), also jemanden, der ein Haus
mitbewohnt, enstand der Begriff "Inste". Die Miete konnte durch Geld oder Arbeit
erbracht werden. Auf der Geest und in der Marsch war es üblich, das Miete
bezahlt wurde. In den ostholsteinischen Gutsbezirken ( Gut) kam es nach Beginn
der Agrarrefrom Ende des 18. Jahrhunderts, zur Beschäftigung von reinen Deputatarbeitern,
die statt Lohn Wohnung und Nahrungsmittel erhielten. Auch sie wurden Insten genannt. Die
Insten stellten die untere Stufe der dörflichen Unterschicht dar. Unvollständige
Familien, verwitwete Frauen von Kätnern mit ihren Kindern, invalide Landarbeiter
oder Landhandwerker gehörten dazu.Quelle:
SHLEX |