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In einer Moräne lagert das Erd- und
Gesteinsmaterial, das nach dem Abschmelzen eines Gletschers übrigbleibt in einer
Hügellandschaft. Es bleibt dann eine Jungmoräne. Altmoränen entstehen aus Jungmoränen
am Rande einer eiszeitlichen Gletscherzone. Da sie nicht erneut vom Eis überdeckt werden,
friert die fruchtbare Ton- und Erdsichcht an der Oberfläche. Folgt nach der Eiszeit
wieder die Warmperiode, taut diese Schicht und wird vom Schmelzwasser der Jungmoränen und
durch Regen und Wind abgewaschen. Zurück bleibt sandiges Geröllmaterial. In
Schleswig-Holstein bilden Altmoränen im Westen des Landes hinter den Marschen die hohe Geest
und Teile der Nordfriesischen Inseln (Amrum, Föhr, Sylt). Siehe Eiszeitland -ju- |