Nordischer Krieg |
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| Unter dem Begriff „Nordischer
Krieg“ werden Auseinandersetzungen um die Vorherrschaft im Ostseeraum
zusammengefaßt. Im 16. und 17. Jahrhundert waren Schweden und Dänemark die
Hauptkontrahenten, im 18. Schweden und Rußland. Als Erster Nordischer Krieg wird der „Dreikronenkrieg“ von 1563 bis 1570 bezeichnet. Anlaß war ein Streit um das geänderte dänische Staatswappen. An der Seite Dänemarks standen Lübeck und Polen. Nach sieben Jahren endete der Krieg ohne Ergebnis mit dem Frieden von Stettin. Die Territorien und das geänderte Wappen blieben unangetastet. Als zweiter Nordischer Krieg werden die
Kriegshandlungen zwischen 1655 und 1660 angesehen. Sie werden als „Zweiter
Schwedischer Krieg“ oder „Schwedisch-Polnischer Krieg“ oder in
Schleswig-Holstein als „Polackenkrieg“ bezeichnet. Für die Landesgeschichte
ist es vor allem der Der Dritte oder
ju (0804) Quelle: Klaus-Joachim Lorenzen Schmidt, Ortwin Pelc (Hrsg), Schleswig-Holstein Lexikon, Neumünster, 2000, Wachholtz Verlag, ISBN 3-529-02441-4, Zum Lesen empfohlen |