
Eine typische Handmühle – eben eine Quern – steht
im Geburtshaus von Klaus Groth in Heide |
„Quern“ ist der im Norden ursprüngliche
Begriff für
Mühle. Er stammt aus dem Gotischen
für „gairnus“, hieß dann angelsächsisch „cweorn“ und schließlich englisch „quern“.
Er erhielt sich über bis 1800 und darüber hinaus noch plattdeutsch für „Grüttquern“.
Der Begriff wurde durch das neue Wort „Mühle“ verdrängt und beschränkte sich
am Ende nur noch auf die Handmühle. Es ist erhalten durch die Ortsnamen „Quarnstedt“
in Holstein sowie Quern (Groß- und Kleinquern) im Kreis Schleswig-Flensburg.
rgsh (0807) Quelle:
Johannes Stüdtje, Mühlen in Schleswig-Holstein, Heide 1969,
Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens & Co
Bildquelle: Otto Vollert in Johannes Stüdtje, Mühlen in Schleswig-Holstein,
s.o. |