Völkerwanderungszeit |
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| Die ungünstigen Siedlungsbedingungen zum Ende der römischen Kaiserzeit (um 400 nach Christi), führten zu umfangreichen Bevölkerungsbewegungen. Das Abbrechen der Tradition vieler Grabfelder im 5. Jahrhundert bezeugt eine Auswanderungsbewegung, die innerhalb weniger Jahrzehnte weite Teile der jütischen Halbinsel erfaßte. Die Siedlungsdichte verringerte sich außerordentlich, viele Dörfer verfielen. Ein starker Rückgang der Getreidepollen läßt auf eine Verödung ehemaliger Äcker schließen. Verlassen wurden dabei zunächst Standorte mit schweren, lehmigen Böden, wie etwa die Landschaft Angeln. Da auf einigen Standorten der
-ju- (0203) Quellen: SHLEX; Michael Gebühr in Jann Markus Witt und Heiko Vosgerau (Hrsg.), Schleswig-Holstein von den Ursprüngen bis zur Gegenwart - Eine Landesgeschichte, Hamburg, 2002, Convent-Verlag, ISBN 3-934613-39-X, Zum Lesen empfohlen |