Wagrien |
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| Wagrien bezeichnet das Gebiet zwischen der
Kieler Förde, der Schwentine und der Trave (fast identisch mit dem heutigen Kreis
Ostholstein). Der Name leitet sich aus dem Siedlungsgebiet des seit dem 10. Jahrhundert
dort belegten slawischen Stammes der Wagrier ab. Slawische Stämme sind seit der Zeit um
700 in Ostholstein belegt. Neben Großfamilien entwickelten sich schon bald nach der
Einwanderung Kleinstämme mit einer Häuptlingsschicht. Im 10. und 11. Jahrhundert kam es
über die Entwicklung einiger Herrschaftsorte zur einer Samtherrschaft durch das
abodritische Geschlecht der Nakoniden. Als Teil des Abrodidischen Gesamtstaates neben den
Polaben ( -ju- ((0201/0503) Quelle: Klaus-Joachim Lorenzen-Schmidt und Ortwin Pelc (Hrsg.), Schleswig-Holstein Lexikon, Neumünster, 2000 (SHLEX), Wachholtz Verlag, ISBN 3-529-02441-4, Zum Lesen empfohlen |